Für den Neubau der KPMG-Niederlassung in München (Architekt: Steidle & Partner) wurde eine 9,50 m hohe begehbare Doppelspiraltreppe im Innenhof neben dem Haupteingang installiert. Diese Projekt ist eine der technisch aufwändigsten Arbeiten von Olafur Eliasson. Die Spiralform wurde aus einer Kugeloberfläche abgeleitet. Der künstlerische Entwurf sah vor, dass die Spirale möglichst nur an einem Punkt auf der Erde stand und nicht abgestützt werden sollte. Für das Tragerohr wurden Stahlsegmente mit einem Durchmesser von 32,4 cm und mit einer Wandstärke bis zu 6,5 cm (!) zurechtgeschnitten und gebogen. Diese wurden dann in der Werkstatt im entsprechenden Winkel zusammen- gesetzt, verschweißt und glattgeschliffen. Experten warnten vor den Gefahren eines Aufschwingens der Spiraltreppe unter Benutzung. Aus diesem Grunde musste eine Möglichkeit gefunden werden, das Schwingungspotential der Skulptur zu verringern. In monatelangen Planungs- und Testphasen gelang schließlich (dank der Zusammenarbeit zahlreicher Experten und Fachleute) die Realisation eines einzigartigen Dämpfungssystem, das im Innern des Tragerohrs (für den Benutzer unsichtbar) sowohl vertikale als auch horizontale Schwingungen dämpfen konnte. Anschließend wurden die Holzstufen sowie die Edelstahl-Geländer auf das Tragerohr montiert.
Auftraggeber:
Ort:

Tragwerksplanung:
Planung Schwingungstilger:
Ausführung:

KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft
KPMG-Niederlassung, München

Dr. Switbert Greiner, Oberaichen
CBP München
Stahlbau Wörsching, Starnberg


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