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Selten
nur finde ich mich bereits im ersten Satz der einleitenden
Vorbemerkungen in der misslichen Lage, rhetorische Vorsichtsmassnahmen
und sprachliche Gesten der Rechtfertigung auszubreiten.
Schreiben über Roland Barthes (schon die –
grammatikalisch korrekte – Forderung nach dem Objekt
erzeugt Unbehagen – aber davon später mehr),
das beweist der grösste Teil der sogenannten Sekundärliteratur,
bedeutet immer auch ein Schreiben über Sprache. (Anm.
1) Wie schreiben, um dem gerecht zu werden, was Barthes
in seinen Texten vorführt: ein Schreiben, das eben
nicht darauf hinaus läuft, »eine „barthesianische“
Geste definitiv als Stereotyp zu etablieren«? (Anm.
2)
Das Problem wird durch mein Thema auf eine weitere Ebene
verlagert: Die zwei Barthes-Texte von 1979, die Ausgangspunkt
der Überlegungen bilden, zeigen in einer für
Barthes typischen Weise die Malerei von Cy Twombly. (Anm.
3) Schon der Status der zwei Texte wirft Fragen auf: Für
zwei unterschiedliche Auftraggeber geschrieben, kreisen
beide doch immer wieder um dieselben Begriffe. Das Ende
ist sogar bis auf das Wort identisch. Zwei Variationen
also? Aber Variationen von was? Und was wäre dann
das Original? Die Suche nach einem solchen wäre zweifelsohne
vergebens und fatal, genauso wie der Versuch, beide Texte
auf einen gemeinsamen Nenner zu reduzieren. Beide Texte
demonstrieren ein Schreiben, das aus Momenten der Wiederholung
besteht; ein Schreiben, das immer wieder um sich selbst
kreist, auf sich selbst zurückfällt, zirkuliert:
»bis zum Exzess wiederholen, das heisst, sich verlieren,
in das Nichts des Signifikanten eingehen.« (Anm.
4) Wiederholung darf dabei nicht als eine Form des sturen
Repetierens im Sinne einer blossen Verdoppelung aufgefasst
werden, sondern vielmehr als eine Form einer variierenden
und alternierenden Iteration. (Anm. 5) Beiden Texten gilt
es deshalb im folgenden gleiche Beachtung zu schenken,
ohne sie dabei voneinander getrennt zu behandeln.
Um gewisse repetitive Momente in meiner Arbeit zu vermeiden
und – paradoxerweise – heraufzubeschwören,
werde ich Roland Barthes von nun an als RB bezeichnen.
Philippe Sollers hatte diese Abkürzung für Barthes
in einer Nummer der Zeitschrift Tel Quel als erster eingeführt.
(Anm. 6) Parallel dazu folge ich RB, der Cy Twombly als
TW abgekürzt (und nicht etwa – wie man erwarten
würde – als CT, d.h. mit den sonst üblichen
Initialen der Anfangsbuchstaben). Interessante Überlegung:
So lässt sich die Abkürzung RB ohne weiteres
phonetisieren, was Barthes dann auch den Spitznamen Herbé
(französische Aussprache von RB) einbrachte. Wenn
RB nun aber bei Twombly anstelle von CT (was ohne Probleme
in Französischen phonetisiert werden könnte)
TW benutzt, steht das Französische vor einem phonetischen
Problem, denn wer wollte schon Tédoublevé
als Spitznamen? TW wehrt sich also (in fast schon ideogrammatischer
Weise) gegen eine Phonetisierung. (Anm. 7) TW ist in erster
Linie zu sehen, nicht zu lesen. Ob das allerdings auch
automatisch bedeutet, das RB mehr zu lesen und weniger
zu sehen ist, wird sich noch herausstellen müssen.
In meiner Arbeit geht es also um RB und TW: RB schreibt
über TW, der malt. Schon wieder die Präposition
über und die Forderung nach einem Objekt. Für
meine Arbeit würde das bedeuten: Ich schreibe über
RB, wie dieser über TW schreibt, der malt. Doppelte
Figur der Deixis oder antike Teichoskopie? Was hier jetzt
so vereinfacht fast schon banal erscheint, zeigt bereits
beim zweiten Hinsehen seinen Haken: Was heisst denn TW
malt, und wie schreibt man bzw. ich darüber? Über
solche Schwierigkeiten informieren die kunstwissenschaftlichen
Arbeiten, die sich mit TW auseinandersetzen. Ein Spezialfall
stellen nun aber die zwei Texte von RB dar: Sie sind nicht
kunstwissenschaftlich (wollen dies mit Sicherheit auch
nicht sein) und haben auf den kunstwissenschaftlichen
Diskurs dennoch nicht unerheblichen Einfluss. Also, was
heisst eigentlich RB schreibt über TW, der malt?
Kann ich diese Frage überhaupt beantworten, ohne
eine andere im Vorlauf zu klären: Was heisst denn
RB schreibt? Diese Fragen gilt es immer wieder von verschiedenen
Seiten zu beleuchten und zu untersuchen, wenn ich darüber
schreibe, und so wird mein Schreiben darüber auch
regelmässig von ihnen heimgesucht. Deshalb bedeutet
– wie oben bereits erwähnt – ein Schreiben
über RB auch immer schon ein Schreiben über
Sprache, über das Schreiben selbst. Ein Patentrezept
für ein solches Schreiben gibt es nicht. Das befreit
allerdings nicht von der Last des Bewusstseins, mit jedem
Wort, mit jedem Satz Zeichen auf eine Oberfläche
zu bringen, die – in den meisten Fällen –
Bedeutung herstellen.
Die Konsequenzen für mein Schreiben in dieser Arbeit
haben bereits im ersten Satz ihre Spuren hinterlassen.
Sie werden den Text, so wie er hier vorliegt, markieren,
informieren(Anm. 8) und in gewisser Hinsicht auch (ich
hoffe aber, nicht zu sehr) determinieren. Als ich mit
dem Schreiben begann, hatte ich nur eine vage Vorstellung,
von dem, was mich auf meiner Reise durch die Räume
von RB und TW erwarten würde. Jetzt, fast am Ende
angekommen (d.h. an dem Punkt, an dem das Schreiben Form,
die Buchstaben Worte und damit Bedeutung in Form einer
ausgedruckten Arbeit werden), erscheint vieles, auf das
ich im Laufe meiner Untersuchungen gestossen bin, wieder
verloren zwischen den Signifikanten, überschwemmt
von neu hinzu gekommenen, überschrieben, ausgewischt,
durchgestrichen: ein Palimpsest, von dem vielleicht nur
das nicht zu dokumentierende Gedächtnis der Computerharddisk
mit ihren Backups unterschiedlicher Arbeitsstadien zeugen
kann. Die vorliegende Arbeit allerdings präsentiert
ein eher klares und deutliches Bild im traditionellen
Schwarz auf Weiss. Irgendwann findet jedes Schreiben sein
Ende (gewollt oder ungewollt – in diesem Fall determiniert
durch die zeitliche Vorgabe), und aus dem Prozess wird
ein Ergebnis, das nun diskutiert werden kann.
Wenn ich meiner Arbeit etwas mit auf den Weg geben könnte,
dann wäre es der Wunsch, sie mit dem Wissen um die
Prozessualität des Schreibens zu lesen, ganz im Sinne
des Vorschlags von Gilles Deleuze: »Es gibt nämlich
zwei Arten, ein Buch zu lesen: entweder man betrachtet
es als Schachtel, die auf ein Innen verweist, und man
sucht also seine Signifikate und macht sich dann, wenn
man noch perverser oder korrumpierter ist, auf die Suche
nach dem Signifikanten. Und das nächste Buch behandelt
man wie eine Schachtel, die in der vorhergehenden enthalten
ist oder sie seinerseits enthält. Und man kommentiert,
interpretiert, verlangt Erklärungen; man schreibt
das Buch des Buches, bis ins Unendliche. Oder aber die
andere Art: Man nimmt das Buch als kleine asignifikante
Maschine. Das einzige Problem ist, ob und wie sie funktioniert.
Wie funktioniert sie für euch? Wenn sie nicht funktioniert,
wenn nichts passiert, muss man zu einem anderen Buch greifen.
(…) Entweder kommt was rüber oder nicht. Es
gibt nichts zu erklären, zu verstehen, zu interpretieren.«
(Anm. 9)
Die Schachteln bei RB oder TW kann man – eine nach
der anderen – öffnen: Ihr Inhalt wird immer
auf eine weitere Schachtel verweisen. Kein Zentrum, nur
Verpackung: wie die Babuschka-Püppchen, Lieblingsspielzeug
der Kinder, deren eigentliche Faszination ja auch nur
darin besteht, auszupacken. (So geht die kleinste Puppe,
das eigentliche und nicht mehr teilbare Zentrum des Spielzeugs,
seltsamerweise bei vielen Kinder sehr rasch verloren…)
Oder wie die Zwiebel, RB-Gemüse par excellence (Anm.
10) , die nur aus Schichten besteht: »Ein teleo-theologischer
Menschenaffe, der eine Zwiebel in die Hand bekommt und
zu schälen anfängt, würde am Ende in Wut
ausbrechen, weil er in der Zwiebel ausser den Schalen
nichts findet, wobei er vergisst, dass die Schalen selbst
wohlschmeckend sind. Vielleicht sind die Signifikanten
ohne Signifikat wie die Zwiebelschalen wohlschmeckend.
Man wird sie wohl kochen müssen.« (Anm. 11)
Das Auspacken als Prozess begreifen, der Lektüre
und Schreiben vereint – ein Prozess, der nie wirklich
abgeschlossen werden kann, ausser durch den Tod. Die Schachteln
und Schalen, die RB hinterlassen hat, werden von der Nachwelt
(inklusive von mir) bis heute intensiv auf Inhalt und
Geschmack überprüft. Eine andere Möglichkeit
wäre, diese Schachteln zu erweitern, neue hinzuzufügen,
sie in anderen Schachteln einzubauen oder neue auf sie
zu stapeln und schauen, was davon hält. »Einen
Text interpretieren heisst nicht, ihm einen (mehr oder
weniger begründeten, mehr oder weniger freien) Sinn
geben, heisst vielmehr abschätzen, aus welchem Pluralen
er gebildet ist.« (Anm. 12) So würde ich gerne
– hätte ich jenen Wunsch frei – meine
Arbeit verstanden wissen: Nichts auf den Punkt skizzieren,
kein Zentrum etablieren, sondern Striche machen, Linien
zeichnen, Karten schaffen. Bewusste Offenheit an den Rändern:
ausfransen lassen: »keine Darlegungen von Ideen,
sondern verbale Gesten, action writing.« (Anm. 13)
Verschachtelung ist ein Prinzip, mit dem auch ich versucht
habe, diese Arbeit zu strukturieren. Ausgangspunkt für
mein Schreiben über RB und TW waren dabei die zwei
Texte, bei deren Lektüre und schriftlichem Nachvollziehen
ich immer wieder auf neue Spuren stiess: logos spermatikos.
(Anm. 14) Manchen Spuren folgte ich in meinen Expeditionen
so weit, bis ich den Boden unter den Füssen zu verlieren
drohte. Dann wurde es langsam wieder Zeit, zurückzukehren.
Der Weg jedoch wurde aufgezeichnet und steht nun offen
für weitere Ausflüge und Erkundungen. Mehr als
eine grob skizzierte Karte der Räume, die sich zwischen
RB und TW auftun, kann ich mit dieser Arbeit allerdings
nicht vorlegen. (Anm. 15) Um Umwege bin ich dabei nicht
herumgekommen, was aber nicht weiter schlimm ist: »Sich
verirren schadet nichts«, denn »jeder hat
doch seinen Weg selber zu finden und wird ihn auch finden.«
(Anm. 16)
Mein Schreiben demonstriert eine zirkulierende Geste,
insofern, dass es immer wieder auf die Texte von RB zurückfällt.
Dabei entbehren die Exkursionen natürlich nicht einer
gewissen Kontingenz, ohne deshalb gleich beliebig zu werden.
(Ein anderer wäre vielleicht anderen Spuren erlegen
und gefolgt.) Das Interessante dabei war vor allem ein
Ereignis im letzten Abschnitt dieser Arbeit, wo während
des Schreibprozesses Textlektüre und Exkursion zusammenfielen
– ein Ereignis, das im ersten Augenblick der innehaltenden
Reflexion Entsetzen beim Autor hervorrief: Ging das Konzept
am Ende etwa doch nicht auf? Doch auch hier kam die Erkenntnis
mit gewohnter Verspätung und bestätigte im Grunde
genommen nur den Verdacht des bereits Geschriebenen: In
dem Moment nämlich, in dem im Text von RB und in
den Bildern von TW die Frage nach dem Su(b)je(k)t auftauchte,
fielen auch in meinem Schreiben beide Positionen (Sujet:
RB bzw. CT; Subjekt: Ich, bzw. mein Papier-Ich in seinen
Exkursionen durch die Räume von RB und TW) zusammen,
was wohl weniger von einer geschickten Inszenierung des
Autors zeugt, als vielmehr von der oftmals unterschätzten
Kraft des Schreibens, der Schrift, oder um das Wort von
RB zu verwenden: der écriture.
Jedes Schreiben verlangt – will es (wie im vorliegende
Fall) eine gewisse traditionelle Wissenschaftlichkeit
wahren – eine nachvollziehbare Form: Aus Gründen
besserer Lesbarkeit werde ich im folgenden (wann immer
möglich) Zitate in der entsprechenden deutschen Übersetzung
angeben. Ausnahmefälle sind Stellen, bei denen ich
die deutsche Übertragung nicht tolerieren konnte
und folglich auf eine persönliche Übersetzung
zurückgreifen musste. In solchen Fällen habe
ich den Originalwortlaut parallel zu meiner Übertragung
zitiert. Wichtige Begriffe habe ich zudem durch Originalangaben
in [eckigen Klammern] ergänzt. Die Zitate werden
durch die Anführungs- und Schlusszeichen »
und « markiert, Anführungs- und Schlusszeichen
innerhalb von Zitaten durch „ und „. In vielen
Fällen paraphrasiere ich die TW-Texte von RB. An
diesen Stellen verzichte ich zugunsten einer stilistisch
befriedigenderen Lektüre auf die grammatikalische
Notwendigkeit der indirekten Rede (und nehme den Vorwurf
des Wer spricht? bewusst in Kauf). Von mir hervorgehobene
Wörter oder besondere Begriffe und Namen erscheinen
– mit Ausnahme innerhalb von Zitaten – entweder
kursiv oder fett gedruckt. Die Anmerkungen habe ich anstelle
traditioneller Fussnoten in eine Spalte an den Rand verlagert,
um die Hierarchie des Oben und Unten zu durchbrechen.
(Der Einbruch der Horizontalen macht sich auch im Papierformat
bemerkbar, das bewusst Bildmasstäbe annähert.)
Die rechte Spalte soll gleichberechtigt neben dem Fliesstext
stehen, ganz im Sinne des »mit Anmerkungen versehenen
Buches« bei RB: »ein hinzugefügtes Wort
überschwemmt die Ränder, die Zeilenzwischenräume:
es ist die Glosse.« (Anm. 17)
Natürlich ist eine Arbeit des Lesen und Schreibens
keine Arbeit einer einzelnen Person. Das hier vorliegende
Ich, »das sich dem Text annähert, ist selber
schon eine Pluralität anderer Texte, unendlicher
Codes, (…) ich gehe vorbei, gehe hindurch, ich artikuliere,
löse aus, ich zähle nicht«.(Anm. 18) Das
Schreiben, das dieses Ich inszeniert, »erprobt sich
ganz einfach«, »räkelt sich«, »hält
sich da auf, wo das Sagen-Wollen ausser Atem gerät.«
(Anm. 19) Und natürlich verdankt sich dieses Schreiben
auch anderen Personen, die ich an dieser Stelle nennen
möchte: Ich möchte meinen Freunden Maxime Boillat,
Simon Gerschwiler und Michael Heimann von chateausm für
die intensiven und kontroversen Gespräche danken,
die meine Arbeit begleitet und in gewissem Sinne auch
mitgeschrieben haben. Holger Merten und Katja Reichen
haben meine Arbeit als erste gelesen und mir ihre wichtigen
Eindrücke und Beobachtungen für die Schlussdurchsicht
zur Verfügung gestellt. Ich danke Prof. Dr. Gabriele
Brandstetter und Prof. Dr. Gottfried Boehm für ihre
Offenheit und Bereitschaft, meine Arbeit, die sich auf
beiden Seiten weit aus dem Fenster der Disziplinen lehnt,
entgegenzunehmen. Zum Schluss möchte ich meinen Eltern
danken, die es mir ermöglicht haben, dieses Studium
so zu gestalten, wie ich es für richtig hielt: eine
Erfahrung, die RB einmal mit dem griechischen Wort »sapientia«
bezeichnet: »keine Macht, ein wenig Wissen, ein
wenig Weisheit und soviel Würze wie möglich.«
(Anm. 20) Anmerkungen:
1: Vgl. Philippe Roger, der von der »difficulté
à aborder Barthes« spricht, die ganz generell
zu »précautions oratoires« der Kommentatoren
führe: »peu d‘entre eux (inclus celui-ci)
qui n‘inscrivent auf chef de leur entreprise leurs
scrupules ou leurs doutes, avant de recourir à
l‘une ou à l‘autre de ces deux postures
selon lesquelles la critique barthésienne, comme
aimantée, se dispose irrésistiblement: le
„discours fort“ et le „discours intime“.
Machinerie conceptuelle ou programmation privée,
telle semble être l‘incontournable alternative.
Le discours fort s‘avance mieux armé: plus
„théorique“, plus „scientifique“,
plus „politique“ que celui qu‘il décrit;
le discours intime, lui, se caractérise par l‘assomption
d‘une parole subjective – „mon Barthes“,
„Barthes tel que je le vois“ – et souvent
mémorialiste – „Barthes tel que je
l‘ai connu“.« (Roland Barthes, roman,
Paris 1986, S. 61) Auch Michael Moriarty weist auf das
Dilemma der Annäherungen an Barthes – wissenschaftlich-theoretisch
oder subjektiv-persönlich – hin. (Roland Barthes,
Cambridge 1991, S. 1ff.) Ich möchte in meiner Arbeit
einen Weg zwischen diesen beiden Polen einschlagen, nicht
zuletzt, weil das Thema hier ja geradezu nach einem Diskurs
des Dazwischen verlangt.
2: Bettina Lindorfer: Roland Barthes, Zeichen und Psychoanalyse,
München 1998, S. 24
3: Es handelt sich bei den zwei Texten um Weisheit der
Kunst [Sagesse de l‘art], den Barthes für den
Katalog der Ausstellung Cy Twombly: Paintings and Drawings.
1954–1977 im Whitney Museum of American Art schrieb
sowie um Non multa sed multum [Cy Twombly ou Non multa
sed multum], der im sechsten Band des Catalogue raisonné
des œuvres sur papier (hg. v. Yvon Lambert) in der
Multhipla edizioni in Mailand erschien.
4: LT, S. 63
5: Vgl. Lindorfer: Roland Barthes, a.a.O., S. 46ff.
6: Vgl. dazu die Erklärungen von RB am Colloque de
Cerisy von 1977, in: Compagnon, Antoine (Hg.): Prétexte:
Roland Barthes, Paris 1978, S. 146
7: Vgl. auch Andrew Brown, der dieses so unscheinbare
kleine Detail ganz ähnlich thematisiert (Roland Barthes.
The figures of writing, Oxford 1992, S. 201f.).
8: Vgl. dazu Anmerkung über Vilem Flusser
9: Brief an Michel Cressole, in: Kleine Schriften, Berlin
1980, S. 15
10: Vgl. ÜM, S. 81
11: Byung-Chul Han: De anima. Vortrag gehalten im Oberseminar
von Prof. Dr. Gabriele Brandstetter über Roland Barthes,
Universität Basel 1997 (unveröffentlichtes Privatexemplar)
12: SZ, S. 9
13: Tzvetan Todorov: Der letzte Barthes, in: Henschen,
Hans-Horst (Hg.): Roland Barthes, München 1988, S.
132
14: RB hat auch über andere bildende Künstler
geschrieben: Erté, Arcimboldo, Steinberg, Masson,
Réquichot. Diese Texte (die alle vor 1979 enstanden
sind) werden von mir nicht direkt behandelt, sondern als
zusätzliches Material in die Arbeit eingestreut.
(vgl. Gilbert Lascault: Ebauche d‘un dictionnaire
de la peinture selon Roland Barthes, in: Critique, Nr.
423/424, Aug–Sept 1982, S. 704–719)
15: Denn »Schreiben hat nichts mit Bedeuten zu tun,
sondern mit Landvermessen und Kartographieren (…).«
(Deleuze/Guattari: Rhizom, Berlin 1977, S. 8)
16: Peter Handke: Aber ich lebe nur von den Zwischenräumen.
Ein Gespräch, geführt von Herbert Gamper, Frankfurt
a.M. 1990, S. 25f.
17: NM, S. 14 (Gerne hätte ich die Glosse durch weitere
Glossen erweitert, ergänzt, überschwemmt: das
Rhizomatische im Prozess der Lektüre und des Schreibens
verträgt sich aber leider nur schlecht mit der Forderung
nach wissenschaftlicher Kohärenz, und einem Blatt
Papier sind nun einmal räumliche Grenzen gesetzt.)
18: SZ, S. 14f.
19: Jacques Derrida: Positionen. Gespräche mit Henri
Ronse, Julia Kristeva, Jean-Louis Houdebine, Guy Scarpetta,
Wien 1986, S. 50
20: LE, S. 71
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