|
|
 |
|
 |
 |
Die Ursprünge
von chateausm liegen in der Hammerstraße 133 in
Basel, in einer (Wohn)Gemeinschaft, die Mitte der 90er
Jahre um Maxime Boillat, Michael Heimann und Pat Kalt
im Kontext poststrukturalistischer Theorien, regelmäßiger
Kochvergnügen, gemeinsamer musikalischer Vorlieben
und freundschaftlicher Bande entstanden ist. Namensvetter
für chateausm war ein kleines Plastikgebäude
mit eingebauten Wecker. Tatsächlich handelte es sich
dabei um eine Moschee mit dem eingebautem Weckruf eines
Muezzins (Allah akbar).
chateausm verstand sich von Beginn an eher als eine Gemeinschaft
Gleichgesinnter oder Gleichdenkender als eine Vereinigung
im Sinne eines Vereins (wenngleich es einen Moment gab
in der Geschichte, in dem eine Vereinsgründung im
Raum stand). chateausm ist eine Art des Lebens, des Denkens
und des Genießens, folglich finden sich Freunde
und Anhänger des chateausm überall auf der Welt.
chateausm ist ein sich ständig erneuerndes Labor
für Rhibozomatik (ein Neologismus abgeleitet vom
philosphischen Begriff des Rhizoms und vom biologischen
Begriff des Ribosoms) und Gratinologie (die Lehre vom
Gratin als Synekdoche für gutes Essen & Leben).
Rhibozomatik
Gratinologie
Ziele sind dabei unter anderem:
- Die Schaffung einer heterogenisierten, heliotropischen,
deterritorialisierten, derivierten, psychogeographischen
und sublimierten Medienkonvergenz (pureté et fertilité
oder/und auch virilité et subtilité)
- Die retrofuturistische Rekuperation bourgeois-illegitim
besetzter Lebensräume (ceterum censeo carthaginem
esse delendam).
- Die Schaffung von Arbeitsumgebungen mit dem Ziel der
Wiederherstellung tropisch-paradiesischer Urzustände
auf haptischer, olfaktorischer und visuell-taktiler Ebene
(thalassale Regression).
- Die Weitergabe und Herausbildung neuer chateausm-Generationen
(jouissance ma petite fleur).
Zu den Aktivitäten von chateausm zählten in
den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen, Partys,
Events sowie regelmäßig stattfindende Kochsessions.
chateausm gibt dabei nichts vor, sondern lebt von und
mit dem Engagement der Beteiligten. |
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|